Bündniserklärung

Stand: 07. März 2011

Gießen bleibt bunt – gemeinsam gegen Nazis

Gießen ist eine weltoffene Stadt: Menschen verschiedener Herkunft, Hautfarbe, Religion, politischer Überzeugung, geschlechtlicher Orientierung und unterschiedlicher Lebensweise leben hier in einem konstruktiven Miteinander. Gegenseitiger Respekt und demokratische Entscheidungen prägen das politische Leben in unserer Stadt. Das soll auch so bleiben!

Die NPD und mit ihr sympathisierende Gruppen setzen dagegen auf Ausgrenzung und Diskriminierung bestimmter Bevölkerungsgruppen. Für diese Politik wollen sie auf einer Demonstration am 16. Juli 2011 in Gießen werben. Das wollen wir nicht zulassen!

Deshalb haben wir uns zu einem breiten gesellschaftlichen Bündnis zusammengeschlossen unter dem Motto „Gießen bleibt bunt - gemeinsam gegen Nazis“. Wir wollen erreichen, dass keine Demonstration der NPD in Gießen stattfindet. Unseren Protest gestalten wir mit einem großen Fest in der Innenstadt. Mit Mahnwachen, Info-Ständen, kulturellen Beiträgen und verschiedenen Aktionsformen, die unsere Vielfältigkeit ausdrücken, stellen wir uns dieser Demonstration friedlich und gewaltfrei entgegen. Braune Parolen haben hier keinen Platz!

Wir rufen die vielen Gruppen, Initiativen und einzelnen Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Region auf sich diesem Bündnis anzuschließen und an unseren Protestaktionen am 16. Juli 2011 zu beteiligen.


Statements Gießener Persönlichkeiten

Die richtige Antwort Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz: Gießen bleibt bunt ist die richtige Antwort auf den geplanten Naziaufmarsch. Wir wollen die NPD nicht in unserer Stadt! Ich habe dieses Bündnis mit initiiert, weil Gießen eine weltoffene Stadt ...



Weltoffen und tolerant Landrätin Anita Schneider: Die NPD setzt auf Ausgrenzung und Diskriminierung und hat keinen Platz in einer weltoffenen und toleranten Gesellschaft. Im Landkreis Gießen lebt eine mulitkulturelle Gesellschaft aus verschiedens...



Nicht mit christlichem Glauben vereinbar Propst Matthias Schmidt: Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar Warum soll sich die Kirche aktiv gegen den Rechtsextremismus engagieren? Wir müssen uns zum Einen gegen Recht...




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