Wichtig ist, dass die Stadt an diesem Tag voll von Menschen ist: Kommen auch Sie am 16. Juli nach Gießen - mit einer belebten Innenstadt zeigen wir gemeinsam, dass faschistisches Denken in unserer Stadt keinen Platz hat! Tragen Sie ein T-Shirt oder einen Button mit dem Logo (im Web-Shop bestellen, Buttons gibt es auch im Kirchenladen) und/oder unterstützen Sie die Aktion mit einer Spende.
Wer mithelfen will, dass der Tag ein Erfolg wird, kann ihre/seine Hilfe auch noch am 16. Juli im Kirchenladen anbieten (direkt neben Stadtkirchenturm auf dem Kirchenplatz). Dort wird die Kontaktstelle sein.


Geplante Aktionen

Mit einem großen Straßenfest, mit Mahnwachen, Kundgebungen, Infoständen und kulturellen Aktionen heben wir die Vielfalt und Offenheit unserer Stadt hervor und stellen uns den braunen Parolen der NPD entgegen.

Zu jeder halben Stunde werden ab 10.30 Uhr auf den Bühnen am Kirchenplatz und vor der Johanneskirche abwechselnd Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, Landrätin Anita Schneider, Regierungspräsident Dr. Lars Witteck, Probst Matthias Schmidt, der Vorsitzende des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau Dr. Wolfgang Gern, Thorsten Schäfer-Gümbel, MdL, Wolfgang Greilich, MdL, Kreisbeigeordnete Dr. Christiane Schmahl, Landesschul-sprecher Kamyar Mansoori und der Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland e.V. Mehmet Tanriverdi zu den BesucherInnen sprechen.

Zu jeder vollen Stunde wird in der Johanneskirche eine Andacht durch die Mitgliedskirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen gefeiert.

Innerhalb des Anlagenrings bieten die Bündnisteilnehmer ein buntes Programm, das einlädt, mitzumachen, Stellung zu beziehen, zuzuhören und zu verweilen. Das Programm ist dank der großartigen und ehrenamtlichen Beteiligung von mehr als 50 Vereinen, Interessensgruppen, Institutionen, Gemeinden, Organisationen, Parteien, engagierten Bürgerinnen und Bürgern breit gefächert - und interessant für jede Altersgruppe!

Von sportlichen Aktivitäten auf dem Kirchenplatz mit Soccerfeld, Kletterwand, Tischtennis, Basketball, Skaterrampen und Jonglage über Informationsständen zu Rechtsextremismus und Toleranz in der Fußgängerzone, der offenen Galerie im Neuenweg, dem Sommerfest im Katharinenviertel, sind es vor allem die Mitmachaktionen, die interessierte Bürgerinnen und Bürger dazu auffordern, kreativ und engagiert Gesicht zu zeigen.

So gibt es einen Manga-Malkurs, Pflastermalerei, Sprachkurse und vieles mehr. Auf dem Wochenmarkt werden bunte Luftballons verschenkt, die jeweils zur vollen Stunde zwischen 11 und 14 Uhr fliegen gelassen werden. In der Künstlerwohnung in der Sonnenstrasse kann man sich mitgebrachte Gegenstände bestempeln lassen. Man kann Pfeifchen schnitzen unter dem Motto „Wir pfeifen auf Nazis“, Fische angeln, Rechtsextremismus wegkegeln, Mauern der Intoleranz einwerfen, die Weltkugel schätzen, fahrende Blumenbeete bewundern.

Auf den vier Bühnen am Kirchenplatz, an der Johanneskirche, vor der Kongresshalle und vor dem DGB in der Walltorstraße wird ein buntes, internationales Programm aus Musik, Tanz, Literatur, politischen Reden und Podiumsdiskussionen geboten.
Und auch an der Streetart-Bühne Ecke Seltersweg/Neuenweg gibt es Musik, Tanz und Theater – so wie an vielen Orten in der Innenstadt.
Bei den drei Schwätzern am „Platz der parlamentarischen Demokratie“ bietet eine „Speakers Corner“ die Möglichkeit zur Meinungsäußerung.
Für das leibliche Wohl sorgen viele helfende Hände mit selbstgebackenen Kuchen, Waffeln, Kaffee und bunten Sirup-Drinks.

Es gibt viel zu entdecken - im bunten Gießen!



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